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Autoren veröffentlichen englische eBooks in eigenem Verlag
by admin on Jul.27, 2010, under rund um eBooks
Die Verhandlungen zwischen Andrew Wylie der diverse Autoren vertritt und den Verlagen, die die Rechte für die Vermarktung von deren E-Books kaufen wollten, sind gescheitert. Wylie vertritt unter anderem Autoren wie zb. Salman Rushdie, Orhan Pamuk oder Philip Roth, aber auch bereits verstorbene wie Vladimir Nabokov oder Jorge Luis Borges.
Laut New York Times wollten sich die Autoren nicht mit den üblichen Sätzen von ca. 25% vom Nettoerlös zufrieden geben und forderten bis zu 50%, die die Verlage jedoch nicht zu zahlen bereit waren.
Wylies Lösung: er gründet ein eigenes Label und vermarktet die Rechte an den eBooks der von Ihm vertretenen Autoren selbst. Die Vermarktung erfolgt exklusiv über Amazon.com
Für neue E-Books der betroffenen Autoren mag dieses Vorgehen gerechtfertigt sein. Problematisch dürfte es bei den Werken werden, für die bereits seit langem Verträge bestehen und nur die Vermarktung der eBooks neu und ungeklärt war.
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